News und Beiträge · 18. November 2018

Augen auf beim Ticketkauf: So tappen Sie nicht in die Ticketfalle

Vielleicht ist es Ihnen auch schon passiert? Sie kaufen ein Ticket für einen Event und stellen einige Tage später erschreckt fest, dass der bezahlte Preis den eigentlich aufgedruckten Wert des Tickets bei Weitem übersteigt.

Dann sind Sie Opfer einer intransparenten Zweitmarkt-Plattform geworden.

Das steckt hinter Zweitmarkt-Plattformen

Zweitmarkt-Plattformen sind Online-Shops, die Tickets für Anlässe aller Art weiterverkaufen, ohne vom Veranstalter dafür beauftragt worden zu sein. Man spricht vom Ticket-Zweitmarkt oder Ticket-Graumarkt. Das ist grundsätzlich nicht verboten – Tickets dürfen wie andere Produkte weiterverkauft werden, weshalb die geläufige Bezeichnung Schwarzmarkt falsch ist.

Viele dieser Plattformen verstecken jedoch, dass sie keine offiziellen Verkaufskanäle sind und führen Event-Besucher bewusst irre. Auch müssen diese Plattformen ihre Tickets selbst zuerst über offizielle Verkaufskanäle besorgen, auch mit fragwürdigen Methoden und via Dritte, deren Zuverlässigkeit unbekannt ist. Als Ticketkäufer gehen Sie nebst dem stark überteuerten Preis daher das Risiko ein, gefälschte oder gar keine Tickets zu bekommen.

Die Konsumentenschutzorganisationen erhalten täglich Beschwerden von Ticketkäuferinnen und Ticketkäufern, welche unwissend auf solche Praktiken reingefallen sind.

So vermeiden Sie die Ticketfalle

Der wichtigste Grundsatz, um nicht in diese Falle zu tappen, lautet:

Klicken Sie nicht einfach auf die ersten Suchergebnisse, die Suchmaschinen wie Google oder Bing ausgeben.

Statt den offiziellen Verkaufskanälen erscheinen bei der Suche nach Events zuoberst in den Resultaten meist teuer bezahlte Werbeplätze von Akteuren aus dem Ticket-Zweitmarkt.

Beginnen Sie stattdessen an der Quelle: Erkundigen Sie sich, wer der Veranstalter eines Events ist. Besuchen Sie gezielt dessen Website und folgen Sie dort den Hinweisen zum Ticketkauf.

Die vom Veranstalter nicht autorisierten Ticketwiederverkäufer werben oft auch mit Schlagwörtern wie «fast ausverkauft» oder «sehr hohe Nachfrage» und treiben dadurch die Preise in die Höhe und drängen Sie zu einem übereilten Ticketkauf.

Nicht autorisierte Tickethändler aus dem Ticket-Zweitmarkt informieren auch nicht zwingend über mögliche Einschränkungen für den Zutritt zur Veranstaltung, beispielsweise Altersbeschränkungen oder die Personalisierung von Tickets. Diese Informationen finden Sie auf der Webseite des Veranstalters.

Daher: Augen auf beim Ticketkauf! Beginnen Sie direkt auf der Website des Veranstalters, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Was aber, wenn man trotzdem Opfer einer Zweitmarkt-Plattform geworden ist? Erfahren Sie mehr!

Aktion TicketCheck

Ticketpark ist Partner der Sensibilisierungskampagne «Ticket Check» des Westschweizer Konsumentenverbands.

Ticketpark ermöglicht Veranstaltern, den Ticketkauf über die eigene Website in eigenem Namen und Look, so dass Ticketkäufer die Gewissheit haben können, beim richtigen Anbieter gelandet zu sein. Auch etwas für Ihren Event? Fragen Sie uns einfach.