News und Beiträge ·  15. November 2016

So vermarktest du deinen Event kostenlos

Dein Event ist organisiert, die Lokalität gebucht und das Ticketing ist aufgegleist. Und nun? Eine Frage, vor der schon zahlreiche Veranstalter gestanden sind. In erster Linie geht es im nächsten Schritt darum, deinen Anlass potenziellen Gästen einerseits bekannt und andererseits schmackhaft zu machen. Dazu benötigst du kein dickes Portemonnaie, sondern vielmehr Geschick und das Wissen, welche Werkzeuge in der digitalisierten Welt existieren – und wie du diese zu deinen Gunsten nutzen kannst.

Social Media


Foto: www.gamequarium.com

Facebook, Twitter und Co. sind für Veranstalter kaum mehr wegzudenken. Die sozialen Medien dienen dir als (kostenlose) Werbeplattformen, mit denen du einfach und ohne Marketing-Ausbildung deine Gäste ansprechen kannst. Erstelle eine Facebook-Seite zu deinem Anlass sowie eine Facebook-Veranstaltung, auf welcher du auch den Link zum Ticketvorverkauf platzieren kannst.

Hier ist allerdings Geduld und auch etwas Know-How gefragt. Denn um eine eigene Community aufzubauen, die du mit deinem Event erreichen willst, brauchst du Zeit. Gute, interessante Inhalte helfen, dieses Ziel zu erreichen.

Falls du dich in der Welt der sozialen Medien noch nicht zurecht findest, empfehlen wir dir Rat bei jemandem vom Fach aufzusuchen oder einen Kurs zu besuchen. Ticketpark selber bietet immer wieder Kurse bezüglich Social Media für Theaterproduzenten an. Wir zeigen dir, wie du dein Theaterstück in den elektronischen Medien besser positionieren kannst.

Merke: Überlege dir, welches Zielpublikum du mit deinem Event ansprichst und auf welchen sozialen Netzwerken sich diese bewegen.

Achtung: Soziale Medien führen ein «Eigenleben». Das heisst, dass du zwar deine öffentlich geteilten Inhalte steuern, allerdings nicht die Reaktionen darauf.

Veranstaltungstipps & Zeitungen

Kulturagenden und Ausgangstipps – zahlreiche Websites führen einen solchen Service. Kostenlos listen diese künftige Veranstaltungen auf. Suche eine solche Website, die Events deiner Art anpreist und sorge dafür, dass deine Veranstaltung ebenfalls dort erscheint. Die Inhaber solcher Websites sind dankbar um Inhalt – du bist froh um die Bekanntmachung deines Events.

Auch diverse Lokalzeitungen führen eine Agenda und drucken diese jeweils in der neusten Ausgabe ab. Überlege dir, welche Medien dein Zielpublikum konsumiert und kontaktiere diese, um deinen Event zu platzieren. Um mit wenigen Klicks deine Veranstaltung in mehreren Medien streuen zu können, empfehlen wir dir beispielsweise eventbooster.ch.

Merke: Einzelne Websites und Zeitungen geben dir die Möglichkeit, deinen Event selbständig einzutragen. Informiere dich zuerst, welche kostenlosen Möglichkeiten deine ausgewählten Medien anbieten.

Achtung: Schaue darauf, welches Publikum das ausgewählte Medium anspricht und ob es zu deinem Anlass passt.

Eigene Website/Blog

Deine eigene Website zur Veranstaltung solltest du auf keinen Fall vernachlässigen. Sie ist die wichtigste Informationsplattform für deine Gäste und sollte immer Up-to-date sein. Veröffentliche im Vorfeld des Anlasses in regelmässigem Abstand Beiträge, die in irgendeiner Form auf deinen Event aufmerksam machen. Dies können allgemeine Informationen, witzige Anekdoten oder auch Geschichten rund um den Event sein.

Merke: Die Veröffentlichung von Artikeln auf deiner Website sollte immer in Verbindung mit sozialen Medien erfolgen. Poste deine Artikel beispielsweise auf Facebook, um mehr Reichweite zu erlangen.

Achtung: Blogs gibt es wie Sand am Meer. Achte darauf, einzigartigen Inhalt zu veröffentlichen. So hebst du dich von der Masse ab und wirst auch mit besseren Platzierungen bei Google belohnt.

Newsletter

Er ist der Klassiker unter den Verbreitungsmedien: Der Newsletter. Er eignet sich gut, um Interessierte und potenzielle Gäste regelmässig über deine Veranstaltung auf dem Laufenden zu halten. Es gibt viele Anbieter, um diesen Prozess professionell abzuwickeln – mit einigen sogar kostenlos (z.B. Newstroll bis 50’000 Mails).

Je nach Anbieter können Templates angepasst oder auch detaillierte Einstellungen vorgenommen werden. Einige zeigen Werbung, andere verzichten darauf. Die Wahl des richtigen Newsletter-Tools hilft bei der Vermarktung deines Anlasses. Mache eine Liste mit den Funktionen, die du dringend benötigst und wähle schliesslich einen Anbieter, in dessen System du die Features selber einsetzen kannst, die du brauchst.

Merke: Verschicke deine Newsletter, wenn es auch wirklich News gibt. Wenn deine Empfänger zu oft einen Newsletter von dir erhalten, werden diese bald ignoriert.

Achtung: Um den Newsletter als wirksames Marketing-Tool einsetzen zu können, benötigst du auch eine entsprechende Liste an Empfängern. Achte aber darauf, nicht gegen die Anti-Spam-Gesetze zu verstossen. Diese Checkliste hilft dir dabei.

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